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Aktuelles

BAföG-Wiederholungsantrag bis 31.07.2020 stellen! >
26.02.2020 15:48 Alter: 98 days

Update vom 27.04.2020 zur Anpassung der Mensapreise

Neue Mensapreise gelten ab (Wieder-) Eröffnung der Gastrobetriebe.


Gestiegene Kosten in allen Bereichen (Personal, Wareneinsatz, Betriebskosten) zwingen uns dazu, die Preise für das Mensaessen im Jahr 2020 anzuheben. Das erfreut natürlich niemanden, ist aber leider unumgänglich. Die letzte Preisanpassung hat im Jahr 2014 stattgefunden, ist also inzwischen sechs Jahre her. Im Jahr 2017 wäre eine neuerliche Preisanpassung eigentlich erforderlich gewesen, wir haben aber aufgrund der sowieso für alle schwierigen Interimszeit darauf verzichtet.

Bedenken muss man, dass der Gastronomiebereich des Studierendenwerks seit jeher stark defizitär ist. Dieses Defizit erhöht sich Jahr für Jahr. Mit der Eröffnung der neuen Mensa am Campus US im Jahr 2020 rechnen wir mit einer weiteren Erhöhung. Ausgeglichen wird dieses Defizit jedes Jahr zum einen durch die Sozialbeiträge der Studierenden und zum anderen durch einen Landeszuschuss. Dieser Zuschuss wurde aber seit Jahren nicht mehr angepasst.

Besonders hart trifft die Preisanpassung leider die Mitarbeiter*innen der Universität. Hier kommt nämlich erschwerend hinzu, dass sich durch die Äußerung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalens (MKW) und den Prüfungsmitteilungen des Landesrechnungshofs (LRH) die Rahmenbedingungen für Bedienstetenessen verändern. Das derzeitige System im Land, wonach die Hochschulbediensteten zu mehr oder weniger stark subventionierten Preisen speisen können, wird grundsätzlich in Frage gestellt.

Das MKW weist darauf hin, dass nach dem Wortlaut des Studierendenwerksgesetzes (StWG) keine Verpflichtung besteht, den Hochschulbediensteten ein verbilligtes Mittagessen anzubieten. Es ist auch nicht vorgesehen, dass die Studierenden mit ihren Beiträgen das Essen der Hochschulbediensteten subventionieren.

Der LRH äußert in seinen Prüfungsmitteilungen große Bedenken über nicht kostendeckende Leistungen in den Mensen für Nichtstudierende. Denn die Verpflegung von Nichtstudierenden in den Mensen geht über den Sozialauftrag der Studierendenwerke hinaus. Nicht kostendeckende Preise, beispielsweise für Essen der Hochschulbediensteten, müssen durch allgemeine Deckungsmittel der Studierendenwerke – somit auch aus Sozialbeiträgen der Studierenden – quersubventioniert werden. Daher regt der LRH an, dass Hochschulen und Studierendenwerke auf Grundlage des § 2 Absatz 5 StWG vertragliche Regelungen eingehen. Hierzu sind unterschiedliche Modelle denkbar, die auf der Landesebene mit den Kanzlern, dem MKW sowie den Studierendenwerken aktuell diskutiert werden.

Update: Die neuen Preise gelten, sobald unsere Gastrobetriebe wieder öffnen können. Zunächst muss natürlich die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) die Öffnung unserer Mensen und Cafeterien wieder zulassen. Außerdem muss aber auch überlegt werden, wann eine (Wieder-) Eröffnung  wirtschaftlich sinnvoll ist, da ja momentan sowohl Studierende als auch die meisten Mitarbeiter/innen der Universität nicht am Campus sind, sondern von zu Hause studieren bzw. arbeiten.

Die neuen Mensapreise gelten ab diesem Zeitpunkt für alle Mensen und Cafeterien.

Preisübersicht:

Studierende:

Eintopf: 2,00 €, Stammessen/Tellergericht: 2,90 €, Menü/Vegetarisch: 3,50 €

Uni-Mitarbeiter*innen:

Eintopf: 5,00 €, Stammessen/Tellergericht: 6,75 €, Menü/Vegetarisch: 7,60 €

Gäste:

Eintopf: 5,50 €, Stammessen/Tellergericht 7,50 €, Menü/Vegetarisch: 8,50 €

Reduzierung der Beilagen von drei auf zwei. Zusätzliche Beilage: 1,00 €


Aktuelles

26.02.2020 15:48 Alter: 98 days

Update vom 27.04.2020 zur Anpassung der Mensapreise

Neue Mensapreise gelten ab (Wieder-) Eröffnung der Gastrobetriebe.


Gestiegene Kosten in allen Bereichen (Personal, Wareneinsatz, Betriebskosten) zwingen uns dazu, die Preise für das Mensaessen im Jahr 2020 anzuheben. Das erfreut natürlich niemanden, ist aber leider unumgänglich. Die letzte Preisanpassung hat im Jahr 2014 stattgefunden, ist also inzwischen sechs Jahre her. Im Jahr 2017 wäre eine neuerliche Preisanpassung eigentlich erforderlich gewesen, wir haben aber aufgrund der sowieso für alle schwierigen Interimszeit darauf verzichtet.

Bedenken muss man, dass der Gastronomiebereich des Studierendenwerks seit jeher stark defizitär ist. Dieses Defizit erhöht sich Jahr für Jahr. Mit der Eröffnung der neuen Mensa am Campus US im Jahr 2020 rechnen wir mit einer weiteren Erhöhung. Ausgeglichen wird dieses Defizit jedes Jahr zum einen durch die Sozialbeiträge der Studierenden und zum anderen durch einen Landeszuschuss. Dieser Zuschuss wurde aber seit Jahren nicht mehr angepasst.

Besonders hart trifft die Preisanpassung leider die Mitarbeiter*innen der Universität. Hier kommt nämlich erschwerend hinzu, dass sich durch die Äußerung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalens (MKW) und den Prüfungsmitteilungen des Landesrechnungshofs (LRH) die Rahmenbedingungen für Bedienstetenessen verändern. Das derzeitige System im Land, wonach die Hochschulbediensteten zu mehr oder weniger stark subventionierten Preisen speisen können, wird grundsätzlich in Frage gestellt.

Das MKW weist darauf hin, dass nach dem Wortlaut des Studierendenwerksgesetzes (StWG) keine Verpflichtung besteht, den Hochschulbediensteten ein verbilligtes Mittagessen anzubieten. Es ist auch nicht vorgesehen, dass die Studierenden mit ihren Beiträgen das Essen der Hochschulbediensteten subventionieren.

Der LRH äußert in seinen Prüfungsmitteilungen große Bedenken über nicht kostendeckende Leistungen in den Mensen für Nichtstudierende. Denn die Verpflegung von Nichtstudierenden in den Mensen geht über den Sozialauftrag der Studierendenwerke hinaus. Nicht kostendeckende Preise, beispielsweise für Essen der Hochschulbediensteten, müssen durch allgemeine Deckungsmittel der Studierendenwerke – somit auch aus Sozialbeiträgen der Studierenden – quersubventioniert werden. Daher regt der LRH an, dass Hochschulen und Studierendenwerke auf Grundlage des § 2 Absatz 5 StWG vertragliche Regelungen eingehen. Hierzu sind unterschiedliche Modelle denkbar, die auf der Landesebene mit den Kanzlern, dem MKW sowie den Studierendenwerken aktuell diskutiert werden.

Update: Die neuen Preise gelten, sobald unsere Gastrobetriebe wieder öffnen können. Zunächst muss natürlich die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) die Öffnung unserer Mensen und Cafeterien wieder zulassen. Außerdem muss aber auch überlegt werden, wann eine (Wieder-) Eröffnung  wirtschaftlich sinnvoll ist, da ja momentan sowohl Studierende als auch die meisten Mitarbeiter/innen der Universität nicht am Campus sind, sondern von zu Hause studieren bzw. arbeiten.

Die neuen Mensapreise gelten ab diesem Zeitpunkt für alle Mensen und Cafeterien.

Preisübersicht:

Studierende:

Eintopf: 2,00 €, Stammessen/Tellergericht: 2,90 €, Menü/Vegetarisch: 3,50 €

Uni-Mitarbeiter*innen:

Eintopf: 5,00 €, Stammessen/Tellergericht: 6,75 €, Menü/Vegetarisch: 7,60 €

Gäste:

Eintopf: 5,50 €, Stammessen/Tellergericht 7,50 €, Menü/Vegetarisch: 8,50 €

Reduzierung der Beilagen von drei auf zwei. Zusätzliche Beilage: 1,00 €



 

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